Kaum
einer kennt „Shoichi Yokoi“.
Ich erzähle euch von ihm: Wir schreiben das
Jahr 1973. Schauplatz: Die kleine Insel Guam im Pazifischen Ozean
östlich der
Philippinen. Zwei Fischer sind eines abends damit beschäftigt,
die Reusen am
Fluss zu überprüfen, als vor ihnen eine
schmächtige Gestalt vorbeihuschte. Sie
laufen der Person nach, und kurz darauf trafen sie auf einen total
verdreckten
und in Lumpen gehüllten Mann. Einen Japaner, wie sich
herausstellte. Man zieht
einen Übersetzer hinzu. Alle staunen nicht schlecht, als sie
hören, dass er als
Sergeant zum 39. Infanterieregiment der Kaiserlichen-Japanischen Armee
gehört.
Seinerzeit, als 1945 die Truppen unter General Douglas MacArthur die
Insel
erreichten, zog er sich in eine Höhle zurück und
verweilte dort die nächsten 28
Jahre allein in der Wildnis. Er ist immer noch der festen Meinung, dass
der
Krieg bis jetzt nicht beendet ist. 28 verlorene Jahre. 28 Jahre gelebt
wie ein
Tier. 28 Jahre Angst und Flucht. 28 Jahre, die er als freier Mann bei
seiner
Familie hätte verbringen können. Zwar hatte er
Flugblätter mit dem Hinweis
gefunden, dass der Krieg vorbei sei, aber er hielt sie für
eine Lüge des
Feindes. Seine Entdeckung im Jahre 1973 führte zu
großem Medienaufsehen. Er
kommentierte seine Rückkehr mit den Worten: „Es
ist mir sehr peinlich,
lebend zurückzukehren.“
Vielleicht
schütteln wir jetzt den Kopf und sagen uns: So dumm kann doch
keiner sein! Doch
wir übersehen dabei eine Parallele zu uns heute. Seit dem
Sündenfall lebt der
Mensch im Kriegszustand mit Gott und befindet sich auf der Flucht. Aber
vor
2.000 Jahren hat Gott Frieden geschaffen. Das Friedensabkommen wurde
auf dem
Hügel Golgatha vor den Toren Jerusalems geschlossen. Nicht an
einem grünen
Tisch. Nicht mit Füller und Tinte, sondern an einem
gezimmerten Holzkreuz und
mit dem Blut seines Sohnes Jesus Christus. ER ist unser Friede! - Wir
haben
keine Ahnung davon, wie viele „Shoichi
Yokoi's“ es heute in Deutschland
noch gibt. Also Menschen, die nicht wissen, dass jemand für
sie aus Liebe
gestorben ist. Sie sollten es wissen!!!
Ich
lade Dich ein, 2 Wochen Deines Lebens damit zu verbringen, Jesus zu
dienen.
Mehr als 200.000 Übernachtungen von Touristen gibt es jeden
Sommer hier in
unserer Region – mit steigender Tendenz! Sie alle wollen hier
ihre Sommerferien
verbringen. Diese Menschen brauchen den Retter! Deswegen gibt es die
Strandmission an der Kieler Bucht. Die "Barmer Zeltmission"
und die "Christliche Gemeinde Schönberg"
sind bereits seit 35
Jahren für die Sache der Strandmission unterwegs. Mehr als
2.000 junge Christen
haben während dieser Zeit viel mit Gott erlebt. ER selbst hat
ihr Leben
bereichert! Auch im Jahr 2010 werden wieder Mitarbeiter gebraucht, die
uns hier
an der Küste helfen: Neugeborene Christen
ab 16 Jahre, die bereit
sind, einmal auf alternative Weise ihren Urlaub zu verbringen -
nämlich auf
Sonnenbräune und Urlaubsträume zu verzichten und dem
Herrn Jesus die Ferien zu
weihen!
Geplant
sind im kommenden Sommer Kinderstunden auf 2
Campingplätzen an der Kieler Bucht, Urlaubergottesdienste in
der "Alten
Meierei Barsbek“, Büchertisch- u.
Flohmarktaktionen in Schönberg,
und Kreativevangelisation. Anfänger
im
Glauben und Leute, die noch nie einen Missionseinsatz mitgemacht haben,
sind
willkommen! Wichtig ist, dass jeder während der 2 Wochen auf
seine persönlichen
Interessen und Wünsche verzichtet und sich dienstbereit in das
Team einbauen
läßt. Gott kann DICH gebrauchen. Du wirst eine
unvergessene Zeit erleben!
4 Missionseinsätze werden in 2011 angeboten:
I: 9.7. - 23.7.11
II: 23.7. - 6.8.11* III. 6. – 20.8.11
* Die II. Freizeit ist ein
sog. „SIS-Einsatz“: Strami-Intensiv-Schulung.
Es wird an 2 - 3 Nachmittagen pro
Woche zum Thema Kinderarbeit eine
praxisorientierte Schulung angeboten. Die erlernte Theorie kann gleich am nächsten Tag
auf den
Campingplätzen angewandt werden. Leitung und Mitarbeiter: Lena
& Sven Bockmühl, Daaden
Während
der Freizeiten werden wir uns morgens mit dem Wort Gottes
beschäftigen und Zeit
zum Gebet haben. Dann gibt es verschiedene Aufgaben und Dienste. Da wir
uns
selbst versorgen, werden wir auch Küchendienst nach Plan
leisten müssen. Die
Freizeit soll nicht zu kurz kommen: Ausflüge,
Fußball, Lagerfeuer, Grillen,
Volleyball, Baden am Strand etc. sind angesagt. Oben angegeben ist
jeweils der
An- und Abreisetag. Schriftliche Anmeldung bei:
Lena
M. Bockmühl * Im Hilgerseifen 13 *
57567 Daaden
* e-Mail:
strandmission@strami.de
Bringt
ein 3-teiliges Bettzeug mit. Ferner diskretes Badezeug und Kleidung
für kühle +
warme Tage. Kosten für Kost & Logis:
150 Euro. (
= bitte in bar mitbringen, da wir uns selbst versorgen werden).
Anschrift
des Hauses: „Haus Hoheluft“ *
Rauher Berg 17
* 24217 Schönberg/Holst.
Die
Wegbeschreibung gebe ich in Daaden/Ww. während des Vortreffens
bekannt. Eine
Teilnehmerliste ist dann auch dabei. Voraussetzung für die
Mitarbeit für einen
Strami-Einsatz ist die Teilnahme an diesem Vorbereitungs-Wochenende im
Westerwald vom:
28. - 30. Mai 2010 in der
„Christlichen Versammlung“,
57567 Daaden,
Lamprechtstr. 30
Notiert
diesen Termin schon fest in eure Planung mit ein und nehmt euch ggf.
Urlaub.
Wir wollen uns an diesem WoE kennen lernen und die Aufgaben
für den Sommer gut
vorbereiten. Ein ausführliches Programm wird mit dem 2.
Strami-Infobrief
zugeschickt. Bringt bitte zur Übernachtung einen Schlafsack
mit - wir werden in
Daaden privat untergebracht. Dann halte ich es für sinnvoll,
zusätzlich
Seminare für „Kinderarbeit“ oder
„Kreative Evangelisation“ zu belegen!
Besonders Anfängern möchte ich sie folgende
wärmstens (!) empfehlen:
I. Rehe: 4. - 7.2.10 II.
Hamburg:
27.2.10
III. Birkenfeld: 13.3.10
IV. Rehe:
7. - 9.5.2010
Infos
über diese Tagungen gibt es beim: "Arbeitskreis
Kinderarbeit",
Postfach 1251, 35662 Dillenburg“ (info@arbeitskreis-kinderarbeit.de).
Wenn
Ihr euch nun zu einer
Missionsfreizeit anmeldet, sagt es auch den Leuten aus dem Jugendkreis
und der
Gemeinde. Die Geschwister können
dann
gezielt für euch und die Strami beten! Ermutigen
möchte ich euch mit einem Wort
von Gott: “Gehe
hin, der Herr ist
mit dir!“ -
1. Samuel 17, 37